Vortrag „Sichtbar im Netz“

Vortrag zum Thema Social Media Marketing

Aktionskreis Vohburg

„Wir gehen nicht online – wir sind es!“

Das war der Kernsatz, um den sich der Vortrag von Online Marketing Managerin Beate Kempf, die auf Einladung des Aktionskreises in den Bürgersaal des Vohburger Rathauses gekommen war und zum Thema „Sichtbar im Netz“ sprach.

Gut zwanzig Firmen- und Vereinsvertreter waren gekommen und nicht wenige trugen sich im Anschluss für einen von Kemps Workshops zum Thema ein, die in den kommenden Wochen geplant sind und für die man sich auch jetzt noch beim Aktionskreis anmelden kann.

Kurzweilig und dennoch informativ gestaltete Kempf ihren rund einstündigen Vortrag der vor Praxis-Beispielen nur so strotzte. 17 Jahre Erfahrung im Marketing bringt Kempf dabei mit und kann somit aus dem vollen Schöpfen.

Früher, so sagt sie, war print, aber das reiche heute nicht mehr. Im Schnitt greift jeder Deutsche 150 mal am Tag zum Handy. 89% der Menschen im Land sind im mobilen Internet unterwegs. 94% der Käufer informieren sich vor einem Kauf im Internet. Gleiches gilt für den Besuch von Veranstaltungen oder den Beitritt in einen Verein.

Wer erfolgreich sein will, der muss wahrgenommen werden und wer wahrgenommen werden will, der muss online auffindbar sein. Eine eigene, suchmaschinen-optimierte Unternehmens- oder Vereins-Website ist deshalb, so ist sie überzeugt, Zentrum funktionierenden Online-Marketings.

Um eben diese Homepage gruppiert sich alles andere vom E-Mail-Marketing bis hin zum Social Media Marketing, zum Beispiel über Facebook oder Instagram. Beides hat sich in der digitalen Welt, vor allem aber in der Lebenswelt der Menschen etabliert und macht von der Kunden- bezeihungsweise Mitgliederwerbung über die Kundenbindung bis hin zum Mitarbeiter-Recruiting alles vergleichsweiese einfach und vor allem preiswert möglich.

Das ist natürlich nur dann möglich, wenn man das Potenzial der neuen Medien zu nutzen versteht, wenn man sie richtig und zielgenau einsetzt und sie untereinander wie auch mit anderen Kanälen zu verbinden weiß.

Wie genau das für den einzelnen Betrieb oder Verein am besten geht, darauf konnte Kempf in ihrem Vortrag freilich nicht eingehen. Die vielfältigen Beispiele ließen aber schon erahnen, was alles möglich ist. „Wer es genauer wissen möchte und auf dem Weg in die digitale Welt unterstützt werden möchte, der ist in den Workshops gut aufgehoben“, erklärte Annemarie Wolfsteiner vom Aktionskreis. Hier nämlich soll das, was im Vortrag theoretisch erklärt wurde, in die Praxis umgesetzt werden.

„Das wichtigste bei der ganzen Sache ist einfach nie zu vergessen, dass hinter dem Endgerät immer noch ein Mensch sitzt den das ganze ansprechen muss. Wenn ich das bei allem was ich tue bedenke, dann ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung getan“, betonte Kempf ehe sie sich den spezifischen Fragen der Zuhörer widmete. (las)