Vohburg: Gut gewirtschaftet

Bestens gelaunt ins neue Jahr: Bürgermeister Martin Schmid

(rechts) hat den Neujahrsempfang genutzt, um den Gewerbetreibenden

seinen Dank auszusprechen und drei Unternehmen zu ehren. - Foto: Meßner

Vohburg (DK) Ganz im Zeichen der Gewerbetreibenden stand der Neujahrsempfang am vergangenen Freitagabend in Vohburg. Bürgermeister Martin Schmid (SPD) hat die Gelegenheit genutzt und drei Firmen der Vohburg: Alles dreht sich beim Neujahrsempfang in Vohburg um die Gewerbetreibenden Bürgermeister verteilt Ehrungen Viele Neujahrsempfänge beginnen mit Hände schütteln. Und so stand Bürgermeister Schmid mit seiner Frau Edith am oberen Ende der Treppe im Kultur-Stadl und begrüßte jeden der rund 90 Gäste persönlich. Das zog sich etwas in die Länge, weil dem Rathauschef - wie er später mit einem Augenzwinkern zugab - ein Fehler unterlaufen war. Er legte die Eröffnung auf 18 Uhr, aber nicht wenige Gäste kamen etwas später. "Mir war nicht bewusst", sagte er, "dass um diese Zeit ja viele Leute noch arbeiten müssen." So humorvoll und zwanglos gestaltete sich der gesamte Abend. Im Obergeschoss des Kultur-Stadls waren Stehtische verteilt und ein kaltes Buffet aufgebaut. Bei seiner Begrüßung dankte Bürgermeister Schmid dem Gewerbe für das "gute Miteinander" und betonte: "Gemeinsam sind wir stark." Wenn es der Wirtschaft gut gehe, dann gehe es auch der Gemeinde gut, führte er aus. In Vohburg ist das offensichtlich der Fall. Noch vor einigen Jahren hing die Herzogsstadt, was die Gewerbesteuer betrifft, am Tropf eines einzigen großen Unternehmens. Doch mit der Umstrukturierung der Energiegewinnung brachen auch die Gewinne des Unternehmens ein und damit die Gewerbesteuer für Vohburg. Doch mittlerweile haben die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe diesen Ausfall laut Schmid wettgemacht und die Einnahmen der Stadt sind auf gleichbleibend hohem Niveau.
Ein ähnlich positives Bild zeichnete die Vorsitzende des Aktionskreises Annemarie Wolfsteiner. Sie beschrieb die positive Entwicklung in den vergangenen Jahren und sagte mit Blick in die Zukunft, dass der digitale Wandel für die Gewerbetreibenden die größte Herausforderung sei. Ein Schritt, um diese zu stemmen, ist ein Cityportal. Das soll eine Plattform für die Gewerbetreibenden im Internet sein, um "sichtbarer" zu werden, wie Wolfsteiner es formulierte. Es soll demnächst online gehen.

Donaukurier

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